Neue Informationen zum CoVid-19 lockdown

Liebi Mitglieder,

Der Vorstand hat sich nach der Pressekonferenz des BR, nach den Stellungsnahmen des Zürcher Veterinäramtes und auch den Informationen der SKG ausgetauscht.

Die Richtlinien sind ganz klar vom Bundesrat; Kontakte unter den Generationen sind weitgehend untersagt, das neue Wort «social distancing» prägt unsere Gesellschaft momentan, wie kein anderes.

Die Schweiz ist im lockdown und es sollten nur noch die wichtigsten Kontakte getätigt werden. Einkaufen, zur Apotheke gehen und Arbeiten, wer nicht von Zuhause aus kann.

Alle Risikogruppen; dies sind

-Ü65 Personen,
-Herzerkrankte,
-Bluthoch- und Tiefdruckpatienten,
-Krebspatienten,
-Diabetespatienten,
-Personen mit chronischen Lungenkrankheiten, wie z.B. cystische Fibrose Patienten (Mukoviszidose),
-und schwere Asthmatiker,

gehören nicht in Menschengruppen und an öffentliche Orte. Diese Personengruppen sind exponiert und sollten sich im eigenen Interesse schützen. Ich weiss, viele ältere Personen, ich sehe es auch in der eigenen Familie, finden sie sind gesund und gehören ja nicht zur Risikogruppe, da sie auch Medikamentös eingestellt sind. Doch ich möchte, wie auch der BR, darauf hinweisen, dass es diese Parameter gibt und wenn jemand, egal ob mit Medikamenten oder vom Alter her, in diese Gruppe fällt, dann ist er gefährdet.
Es bedeutet nicht, dass alle aus dieser Gruppe mit einer Infizierung auch sterben würden, doch die Mortalität erhöht sich bei diesen Personengruppen teilweise exponentiell. Was man vor allem mit diesen Schutzmassnahmen erreichen will, ist dass wir unser Gesundheitswesen nicht überfordern. Diese Menschen arbeiten seit dem Ausbruch an ihrem Limit und sind beinahe rund um die Uhr auf den Beinen. Ihr alle wisst, dass die Arbeiter im Gesundheitswesen bereits vor dieser Corona Krise überbelastet waren und damit hat sich alles noch verschärft.

Der Bund will die Ansteckungskurve abflachen, damit die Spitäler und Ärzte die Chance haben alle Patienten zu behandeln. Und ich spreche hier nicht nur von den Corona Infizierten, sondern auch von allen anderen Kranken, die auf die Spitäler angewiesen sind. Der Dialysepatient oder der Krebspatient. Menschen, die notoperiert werden müssen aufgrund von Unfällen. Denn diese Krankheiten und Unfälle machen keinen Stillstand. Man versucht, dass man die Gesundheitsversorgung für alle Patienten anbieten kann und nicht, wie bereits in Italien, beginnen muss über Menschenleben zu entscheiden, wer beispielsweise nur schwere Chancen hat durchzukommen. Ich bin überzeugt, so weit kommen wollen wir alle nicht.

Wichtige Informationen zu Hamsterkäufen

Ich bin mir sicher, dass dies für euch ein alter Hut ist 😉 aber ich möchte euch dennoch gerne auf folgendes aufmerksam machen. Bitte seid besonnen mit euren Einkäufen. Hamstert nicht Unmengen von Lebensmitteln, die dann ablaufen und ihr entsorgen müsst. Oder hortet WC Papier. Die Menschen, welche nun für uns in der Grundversorgung rund um die Uhr arbeiten Pflegepersonal, Ärzte, Lebensmittelhändler, Verkäufer, Transporteure müssen ebenfalls einkaufen um zu Leben. Wenn sie nach dem Ende ihrer Schicht in die Läden kommen und dann ein Pack WC Papier kaufen wollen und keines mehr da ist, weil unbesonnene Personen es gehamstert haben, dann stellen wir uns absolut unsolidarisch zu diesen so wichtigen Berufsleuten, während sie uns so gut es geht umsorgen. Es besteht absolut kein Warenstopp und wir erhalten und produzieren genügend Nahrungsmittel für unsere Versorgung.

Also bitte verhaltet euch so solidarisch, wie es möglich ist und verfallt nicht einer Panik. Dies würde die gesamte, angespannte Situation drastisch verschlimmern und es uns dann nicht mehr möglich machen die Lage irgendwie zu lenken.

Wir im Vorstand werden die Situation nach der Besprechung des Bundesrates am 19. April, erneut beurteilen. Aber klar ist, unsere GV kann nicht im April stattfinden. Wir schätzen, dass wir vielleicht eine GV im Herbst abhalten können. Gemäss den Vorhersagen des BAGs. Aber auch dies ist reine Spekulation.
Ob das Military stattfinden kann, wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschliessend entscheiden. Der Vorstand möchte dies nach der Lagebeurteilung am 19. April 2020 neu beurteilen.

 

Hundetrainings und Fährtentreffen
Beim Hundetraining ist es ganz klar, es ist vom Bundesrat untersagt Hundetrainings, Fährtenläufe, Mantrailing, Agility und jegliche andere Sportarten in Gruppen auszuführen. Egal ob drinnen oder draussen.

Das einzige, was erlaubt ist, ist das 1:1 Training mit verhaltensauffälligen Tieren und notwendige Therapien. Dort müssen der mindest Abstand von 2 Meter und die Hygienemassnahmen ebenfalls gewährleistet werden.

 

Solidarische Unterstützung finden
Falls es jemanden im Verein gibt, der selbst in die Risikogruppe gehört und nicht Einkaufen oder in die Apotheke gehen soll/kann, dann würde ich mich gerne zur Verfügung stellen. Ich habe auch gehört, dass es einige Gemeinden gibt, die diesen Dienst anbieten.

Auch kann man sich vom Roten Kreuz unterstützen lassen. Diese bieten solche Dienste über eine spezielle App an. Unter www.fiveup.ch findet ihr weitere Details dazu.

Im Anhang sende ich euch noch die Stellungnahme der SKG vom 16.03.2020 und die beschlossene Verordnung des Bundes.

Ebenso möchte ich euch noch Links angeben

 

Veterinäramt Zürich

https://veta.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/veta/de/aktuell/mitteilungen/2020/coronavirus--covid-19-.html

 

Kanton Zürich

https://gd.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/de/themen/coronavirus.html#medienmitteilungen

 

 

Admin.ch

https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/nachhaltige-produktion/produktionssicherheit/neuescoronavirus.html#accordion_15371839061584118414025

 

 

bleibt gesund!

 

Eure Präsidentin, euer Vorstand

 

 

 

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Verordnung des Bundesrates
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SKG Empfehlungen
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